Symbole

Heilige drei Könige

μάγοι · [ ˈmædʒaɪ ]

In der Bibel und der Fachliteratur spricht man von Magoi, dem griechischen Wort für Magiern. Ein Begriff, welcher zugleich auch für die zoroastrische Priesterkaste verwendet wurde. Offensichtlich handelte es sich demzufolge um drei Sterndeuter, die durch den Stern von Betlehem zu Jesus geführt wurden. Diese drei Weisen aus dem Morgenland (vermutlich Persien) wurden erst im Verlauf des 6. Jahrhunderts, wegen ihrer kostbaren Geschenke – Gold, Weihrauch und Myrrhe – zu (drei heiligen) Königen und mit den orientalischen Namen „Kaspar“, „Melchior“ und „Balthasar“ versehen. 

In der Kunst werden die drei Männer oft als Jüngling, erwachsener Mann und Greis dargestellt, mit unterschiedlicher Kleidung und Hautfarbe; um die Universalität der Weihnachtsbotschaft zu versinnbildlichen. Hierin liegt auch ihre symbolische Bedeutung. Sie stehen gewissermaßen für jeden von uns: der bereit ist auf Gott zu vertrauen und die Zeichen richtig zu deuten; ob schwarz, ob weiß, ob alt oder jung spielt dabei keine Rolle.

 

> Anwendung des Symbols

Zoroastrische Priester, welche den Sternen folgend einem jüdischen Jungen, welcher später eine neue Religion begründen wird, ihre Ehre erweisen, stellen durchaus eine Weltoffenheit dar, welche weit über „die Funktion im Krippenspiel“ hinaus weist. In diesem Sinne können die Heiligen Drei Könige durchaus als Symbol für Gleichberechtigung und Brüderlichkeit aller Rassen und Religionen angesehen werden. Ebenso für Weisheit, Mitgefühl und gegenseitigen Respekt. Diese Eigenschaften entfalten sich am Besten im Zentrum ihres Hauses (Bagua n° 5), im Bagua n° 6 für hilfreiche Freunde und Reisen oder im Bagua n° 8 für Wissen und Weisheit.

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